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DATA RECONCILIATION &
REGRESSION TOOL SUITE

Wenn sich Datenarchitekturen verändern, muss Kontrolle jederzeit gewährleistet bleiben. Systematische, skalierbare Validierung struktureller Veränderungen über SAP-zentrierte und hybride Bankarchitekturen hinweg.

Business Challenge: Wo strukturelle Risiken entstehen können

Datenarchitekturen in Banken befinden sich in einem strukturellen Wandel. SAP BW-Anpassungen, Migrationen zu BW/4HANA oder Datasphere sowie steigende regulatorische Anforderungen erhöhen die Abhängigkeiten zwischen kritischen Systemen – insbesondere im Reporting.

Mit zunehmender Komplexität in der Datenarchitektur werden Inkonsistenzen zwischen Systemen schwerer erkennbar. In parallelen Systemlandschaften bleiben solche Abweichungen häufig unentdeckt – bis sie im Rahmen von Abstimmungsprozessen oder Audits sichtbar werden.

Manuelle Validierung, Stichproben und Excel-basierte Vergleiche skalieren in komplexen Architekturen nicht. Mit zunehmender Dynamik struktureller Veränderungen wird eine systematische Validierung unverzichtbar.

Konsistenz im Reporting sicherstellen

Vorgehen

Die Axxiome Data Tool Suite ermöglicht ein unabhängiges Validierungsframework über SAP-zentrierte und hybride Datenlandschaften hinweg. Sie schafft einen kontinuierlichen Kontrollmechanismus, der parallel zu strukturellen Transformationsinitiativen greift und sicherstellt, dass architekturelle Veränderungen die Integrität im Reporting nicht beeinträchtigen. Validierung wird damit zum integralen Bestandteil – wiederholbar und systematisch statt reaktiv oder manuell.

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    Automatisiertes Regression Testing

    Die Axxiome Data Tool Suite führt automatisierte Vorher-Nachher-Vergleiche durch, sobald Datenmodelle, Mappings oder Transformationslogiken angepasst werden. Die Validierung erfolgt über betroffene Objekte und KPIs hinweg in SAP BW, BW/4HANA sowie angrenzenden Reporting-Schichten.

    Abweichungen werden systematisch erkannt statt über Stichproben oder manuelle Prüfungen. Die Validierungsergebnisse sind strukturiert und nachvollziehbar und unterstützen planbare Releases sowie ein revisionssicheres Change Management.

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    End-to-End Reconciliation

    Die Tool Suite ermöglicht strukturierte Vorher-Nachher-Vergleiche vom Quellsystem über Transformationsschichten bis hin zu den finalen Reporting-Ergebnissen. Datenzustände werden systemübergreifend verglichen, einschließlich paralleler Systemlandschaften während der Migration.

    Inkonsistenzen, die durch Aggregationslogiken, Schnittstellenänderungen oder Unterschiede in der Transformation entstehen, werden an ihrem Ursprung erkannt. Reconciliation wird damit wiederholbar und systemweit – statt abhängig von Excel-basierter Abstimmung.

Zentrale Validierungsszenarien

Typische Anwendungsfälle

Migration zu BW/4HANA oder Datasphere
Parallele Systemlandschaften und architekturelle Veränderungen erhöhen die Komplexität von Vergleichen. Eine Validierung über Legacy- und Zielsysteme hinweg wird essenziell, um die Stabilität des Reportings sicherzustellen.
Ausweitung des regulatorischen Reportings
Neue regulatorische Anforderungen führen zu zusätzlicher Transformationslogik und weiteren Aggregationsschichten. Strukturelle Validierung reduziert das Risiko unbeabsichtigter Abweichungen im Reporting.
Paralleler Systembetrieb
Wenn Legacy- und neue Architekturen parallel betrieben werden, bleiben Inkonsistenzen häufig unentdeckt. Strukturierte Reconciliation stellt die Konsistenz über Systemlandschaften hinweg sicher.
Herausforderungen in der Finance–Risk-Integration

Systemübergreifende Inkonsistenzen zwischen Reporting-Domänen führen zu wiederkehrendem Abstimmungsaufwand. Systematische Vergleiche schaffen Transparenz und Kontrolle.

Mehrwert

  • Planbare Release-Zyklen. Strukturelle Veränderungen werden validiert, bevor sie sich auf Reporting-Ergebnisse auswirken. Die Stabilität von Releases steigt, und unerwartete Abweichungen nach dem Go-live werden reduziert.
  • Geringeres Migrationsrisiko. Parallele Systemlandschaften und architekturelle Veränderungen führen zu schwer erkennbaren Abhängigkeiten. Eine systemweite Validierung stellt sicher, dass Transformationsinitiativen kontrolliert bleiben.
  • Reduziertes Audit-Risiko. Validierung wird strukturiert und nachvollziehbar statt abhängig von manueller Abstimmung. Die Integrität des Reportings ist in Audit- und Compliance-Diskussionen belastbar belegbar.
  • Reduzierter manueller Abstimmungsaufwand. Automatisierte Vergleiche ersetzen Stichproben und Excel-basierte Abstimmung. Operative Teams verbringen weniger Zeit mit der Identifikation von Inkonsistenzen.
  • Verbesserte systemübergreifende Konsistenz. Daten bleiben über Quellsysteme, Transformationsschichten und Reporting hinweg konsistent. Inkonsistenzen werden an ihrem Ursprung erkannt.
  • Skalierbare Kontrolle bei wachsender Komplexität. Mit zunehmender Komplexität der Datenarchitektur steigt der Validierungsaufwand nicht proportional. Das Framework skaliert über sich weiterentwickelnde Landschaften hinweg, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

Referenzkunde: Strukturierte Validierung bei einer Förderbank

Im Rahmen der Restrukturierung einer umfangreichen SAP-BW-Landschaft waren mehr als 4.000 BW-Objekte von architekturellen Veränderungen und sich weiterentwickelnden Systemabhängigkeiten betroffen.

Unser Ansatz: Messbarer Impact – schnell, skalierbar und revisionssicher

  • Automatisierte, systemweite Analyse von über 4.000 BW-Objekten innerhalb von zwei Tagen

  • Schnelle Identifikation struktureller Abhängigkeiten und betroffener Objekte

  • Ca. 30 % Verkürzung der gesamten Projektdauer

  • Validierung im Einklang mit Audit- und Datenschutzanforderungen

HÄUFIGE FRAGEN

Kann die Validation Suite Reporting-Ergebnisse über SAP- und Non-SAP-Systeme hinweg vergleichen?

Ja. Die Validation Suite vergleicht und validiert Reporting-Ergebnisse über SAP- und Non-SAP-Systeme hinweg durchgängig – von den Quelldaten über Transformationen bis hin zu finalen Reports. So werden konsistente Ergebnisse sichergestellt und Abweichungen nach Änderungen, Migrationen oder im Parallelbetrieb frühzeitig erkannt.

Für SAP stehen vordefinierte Integrationsmuster und Beschleuniger zur Verfügung. Für Non-SAP-Systeme erfolgt die Integration über Standard-Schnittstellen wie APIs, dateibasierte Verfahren und Datenebenen in einem strukturierten, wiederverwendbaren Ansatz.

Die Integration wird einmal umgesetzt und projektbezogen angepasst, was ein schnelles Onboarding neuer Systeme bei gleichzeitig hoher Flexibilität ermöglicht und den Aufwand gegenüber individuellen Lösungen reduziert.

Ersetzt die Suite bestehende Data-Governance-, Testmanagement- oder Reporting-Kontroll-Frameworks?

Nein. Die Suite ergänzt bestehende Data-Governance-, Testmanagement- und Reporting-Kontroll-Frameworks durch eine automatisierte, systemweite Validierung von Datenflüssen und Ergebnissen.

Statt auf vordefinierten Testfällen zu basieren, identifiziert und validiert sie betroffene Datenflüsse über die gesamte Systemlandschaft hinweg. Dadurch werden auch bei kleinen Änderungen verborgene Auswirkungen sichtbar.

Sie schließt eine zentrale Lücke, indem sie konsistente Datenergebnisse über Systeme hinweg nach jeder Änderung sicherstellt.

Worin unterscheidet sich strukturierte Validierung von manueller Abstimmung in SAP-BW-Umgebungen?

Manuelle Abstimmung in SAP BW basiert auf Stichproben und Excel-basierten Vergleichen und ist entsprechend zeitaufwendig und fehleranfällig.

Strukturierte Validierung automatisiert den Abgleich über vollständige Datenbestände und End-to-End-Datenketten hinweg und stellt Vollständigkeit, Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit sicher. Statt einzelner Stichproben wird das gesamte Datenbild validiert und unmittelbar sichtbar, ob Daten korrekt sind.

Der manuelle Abstimmungsaufwand reduziert sich typischerweise um 30–70 %, abhängig von Komplexität und Automatisierungsgrad, und Ursachen von Abweichungen können gezielt identifiziert werden.

Worin unterscheidet sich dieser Ansatz vom klassischen Regression Testing?

Klassisches Regression Testing prüft, ob vordefinierte Testfälle weiterhin funktionieren.

Strukturierte Validierung geht darüber hinaus und überprüft tatsächliche Datenergebnisse über die gesamte Systemlandschaft hinweg – einschließlich systemübergreifender Abhängigkeiten, die nicht explizit getestet werden.

Führt die Suite neue Validierungslogik ein oder stärkt sie lediglich bestehende Reporting-Kontrollen?

Nein. Die Suite führt keine neue Validierungs- oder Business-Logik ein. Stattdessen vergleicht sie tatsächliche Ergebnisse vor und nach Änderungen und stellt sicher, dass bestehende Logik konsistente Ergebnisse liefert und die Reporting-Kontrolle unterstützt.

Wie unterstützt die Suite Migrationsprojekte von SAP BW zu SAP Datasphere?

Die Suite unterstützt Migrationen von SAP BW zu SAP Datasphere, indem sie konsistente Reporting-Ergebnisse vor und nach der Migration sicherstellt – auch in parallelen Systemlandschaften.

Datenflüsse in BW und Datasphere werden End-to-End validiert, sodass Abweichungen in Logik, Aggregation oder Transformation frühzeitig erkannt werden. Dies reduziert Migrationsrisiken, vermeidet Nacharbeit und beschleunigt die Go-live-Vorbereitung.

Der Ansatz ist systemunabhängig, in SAP-BW-/ABAP-Umgebungen erprobt und kann auf andere Plattformen übertragen werden.

Können Reporting-Ergebnisse über parallele BW- und Datasphere-Umgebungen hinweg validiert werden?

Ja. Reporting-Ergebnisse können über parallele SAP-BW- und SAP-Datasphere-Umgebungen hinweg validiert werden.

Der Ansatz ist speziell für parallele Systemlandschaften ausgelegt und stellt durch kontinuierliche Vergleiche Konsistenz während Migrationen und im Parallelbetrieb sicher.

Wie stärkt strukturierte Validierung die Revisionssicherheit in Daten-Transformationsprogrammen?

Strukturierte Validierung stärkt die Audit-Fähigkeit, indem sie dokumentierte und wiederholbare Nachweise zur Datenkonsistenz über Systeme hinweg liefert.

Ergebnisse werden strukturiert und reproduzierbar gespeichert und bilden eine durchgängige Validierungshistorie über Testzyklen und Systemänderungen hinweg.

Diese Ergebnisse lassen sich in bestehende Governance- und Audit-Prozesse integrieren und liefern transparente, revisionssichere Nachweise bei gleichzeitig reduziertem manuellem Prüfaufwand.

Können Validierungsergebnisse für Auditoren strukturiert und wiederholbar dokumentiert werden?

Ja. Validierungsergebnisse können automatisiert in strukturierter und wiederholbarer Form dokumentiert werden.

Sie sind über Dashboards oder Repositories für kontinuierliches Monitoring verfügbar und können als revisionssichere Artefakte exportiert werden. So wird Echtzeit-Transparenz mit formaler, konformer Dokumentation kombiniert – ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

Erfordert die Einführung des Validierungsansatzes eine architektonische Neugestaltung?

Nein. In den meisten Fällen ist kein architekturelles Redesign erforderlich. Der Ansatz kann parallel zu bestehenden SAP-BW- oder hybriden Analytics-Landschaften eingeführt werden.

Üblicherweise beginnt er mit ausgewählten, geschäftskritischen Reporting-Strecken und wird schrittweise erweitert, sodass schnell Mehrwert entsteht – ohne größere Anpassungen an der Architektur.

Kann strukturierte Validierung den manuellen Abstimmungsaufwand zwischen IT-, Finance- und Risk-Teams reduzieren?

Ja. Strukturierte Validierung reduziert den manuellen Abstimmungsaufwand zwischen IT-, Finance- und Risk-Teams durch automatisierte Vergleiche über Systeme und Datenebenen hinweg.

Excel-basierte Prüfungen entfallen und Ressourcen werden für wertschöpfendere Aufgaben frei. Die Validierung kann erfolgen, ohne sensible Daten offenzulegen: Technische Teams identifizieren Abweichungen, während Fachbereiche diese prüfen und auflösen.

Das unterstützt eine klare Aufgabentrennung bei gleichzeitig hoher Effizienz und Einhaltung von Datenschutzanforderungen.

In welchen Bereichen schafft strukturierte Validierung in SAP-BW-Umgebungen typischerweise messbaren operativen Mehrwert?

Strukturierte Validierung schafft messbaren operativen Mehrwert in SAP-BW-Umgebungen in drei Bereichen:

  • geringerer Aufwand für Tests und Abstimmungen,

  • schnellere und stabilere Releases,

  • ein reduziertes Risiko für Reportingfehler und Compliance-Verstöße.

Ist es möglich, vor der Skalierung mit einer Pilotimplementierung zu starten? Ja. Der Einstieg erfolgt typischerweise über einen fokussierten Pilot von ein bis zwei Monaten, beispielsweise für einen konkreten Reporting-Flow oder ein Migrationsszenario. So lässt sich der Mehrwert schnell nachweisen und anschließend skalieren. Erste Erkenntnisse und messbare Ergebnisse sind häufig bereits nach wenigen Wochen sichtbar.
Nächster Schritt

Termin vereinbaren

In einem fokussierten 60-minütigen Termin analysieren wir die Ausgangssituation der Architektur Ihrer Bank und identifizieren, wo strukturierte Regressionstests und Reconciliation unmittelbar Mehrwert schaffen. Inhalte des Gesprächs:

  • Typische Validierungsszenarien in Migrations- und Restrukturierungsprogrammen

  • Live-Demonstration der Regression- und Reconciliation-Funktionalitäten

  • Einordnung in die bestehende SAP-Architektur Ihrer Bank

  • Erwartete Auswirkungen auf Betrieb und Governance

Ziel ist eine klare und fundierte Einschätzung von Nutzen und Umsetzbarkeit, bevor weitergehende Implementierungsentscheidungen getroffen werden.